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Frühjahrs-Feenkrebs © U. Manzke

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Großer Feenkrebs Streptocephalus torvicornis

Von Uwe Manzke

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Streptocephalus torvicornis: Männchen

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Streptocephalus torvicornis: Männchen, Kopf

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Streptocephalus torvicornis: Weibchen

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Streptocephalus torvicornis: Weibchen, Brutbeutel

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Streptocephalus torvicornis Männchen und Weibchen in Schale fotografiert, beachte langen Brutbeutel mit reifen Zysten des Weibchens; dunkle Augen, rote Schwanzanhänge.

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S. torvicornis: Männchen und Weibchen in einem Rollrandglas fotografiert, beachte langen und zystengefüllten Brutbeutel der Weibchen (nach dem Ausschlußprinzip keine: B. schaefferi, E. grubii, T. stagnalis, C. diaphanus).

Verbreitung in Niedersachsen

Streptocephalus torvicornis kommt in Niedersachsen natürlicherweise nicht vor.

Biologie und Ökologie und Lebensraum

Streptocephalus torvicornis wurde in "lehmigen" Tümpeln gefunden. Die Art ist als "Sommerform" anzusprechen.

Vorkommen in Deutschland, Gefährdung und Artenschutz

Die Art wurde in Deutschland bisher nur an drei Orten nachgewiesen. Sehr wahrscheinlich beruhen diese Vorkommen auf Verschleppung durch den Menschen. Aktuelle Nachweise sind nicht bekannt.
Streptocephalus torvicornis hat in Europa eine südöstliche bis östliche Verbreitung. Weitere Funde gibt es für die Iberische Halbinsel.

Bitte um Fundmeldungen

Ich schreibe aktuell eine Publikation zu den verschiedenen "Besiedlungs-Geschichten" der in Deutschland vorkommenden "Urzeitkrebse", daher bin ich für die Mitteilung von Funden dankbar.

Schuppenschwanz - Lepidurus apus

Nachweise von Streptocephalus torvicornis in Deutschland © Uwe Manzke

Streptocephalus torvicornis - Nachweise in Deutschland auf der Basis von TK 25-Rastern (Stand: 10. Juli 2021; Kartengrundlage: verändert und ergänzt n. Bundesamt für Naturschutz BfN)

Schuppenschwanz - Lepidurus apus